Chronik
des BVR
Zeittafel
2003
- Im 28. Jahr seines Bestehens hat der Bundesverband Regie 682 Mitglieder.
- 29. Mitgliederversammlung, 25./26. Januar 2003
- Vorstandswahlen: Eberhard Hauff, Stefan Meuschel und Peter Carpentier (geschäftsführend); Sabine Braubach, Vivian Naefe, Detlef Rönfeldt, Maria-Theresia Wagner, Tomy Wigand sowie Monika Schopp (Sprecherin der Fachgruppe Regieassistenz/Continuity)
- Symposium zum Thema “Digital Imaging” im ARRI-Digital-Kinomischungskomplex “Stage 1” in Kooperation mit der Director’s Guild of America (DGA). Referenten: Franz Kraus und Henning Rädlein (ARRI), Rod Holcomb (DGA-Regisseur aus Los Angeles), Thomas Repp (BVK)
- Rechtsanwalt Steffen Schmidt-Hug wird Nachfolger von Katja Kinzebach als Geschäftsführer des BVR
- Nach 25jähriger Tätigkeit für den BVR verabschiedet sich Elke Haenecke aus der Geschäftsstelle. Ihre Nachfolgerin wird Suzanna Haritonov
2002
- 28. Mitgliederversammlung, 12./13. Januar 2002
- Podiumsdiskussion “Wer macht denn eigentlich den Film?” mit Thomas Bauermeister (VDD), Gisela Grischow (BFS), Dr. Jürgen Kasten (VDD), Wolfgang Limmer (VDD/BVR), Stefan Meuschel (BVR) und Jost Vacano (BVK). Moderation: Eberhard Hauff (BVR)
- Veröffentlichung des Regie Guide 2002/2003
- Als Meilenstein in seiner Geschichte verzeichnet der BVR gemeinsam mit anderen Urheberverbänden die Erkämpfung des Urhebervertragsrechts: Nach jahrzehntelangem Kampf für eine angemessene Positionierung der Urheber tritt am 1. Juli 2002 das “Gesetz zur Stärkung der vertraglichen Stellung von Urhebern und ausübenden Künstlern” in Kraft, das selbständigen Autorinnen und Autoren, Künstlerinnen und Künstlern erstmals einen gesetzlichen Anspruch auf angemessene Vergütung einräumt (§ 32 UrhG).
2001
- 27. Mitgliedsversammlung, 13./14. Januar 2001
- Vorstandswahlen: Eberhard Hauff, Stefan Meuschel, Volker Maria Arend und Peter Carpentier (geschäftsführend); Christine Kabisch-Knittel, Sebastian Monk, Vivian Naefe, Mark von Seydlitz, Maria Theresia Wagner, Tomy Wigand, Dr. Susanne Zanke; Brigitte Bruch und Monika Schopp (Sprecherinnen der Fachgruppe Regieassistenz/Continuity)
- Gründung einer weiteren Fachgruppe für Werbefilm- und Videoclip-Regisseure
- Der BVR unterstützt den von fünf namhaften Urheberrechtlern vorgelegten Entwurf eines Urhebervertragsgesetzes
- Podiumsdiskussion “The Future Is Now”, moderiert von Nico Hofmann, über die Rolle der Regisseure im Kampf der Quoten und Formate. Teilnehmer: Peter Römer (Autor, Regisseur, Ex-Vorstand Endemol), Gloria Burkert (Produzentin, MTM), Marc Conrad (Produzent, Typhoon), Tomy Wigand (Regisseur)
2000
- 26. Mitgliederversammlung, 22./23. Januar 2000
- Podiumsdiskussion “REGIE 2001 – Strategiediskussion über die Zukunft der Regie”, moderiert von Herbert Riehl-Heyse (Süddeutsche Zeitung)
- Umzug der BVR-Geschäftsstelle in die Brienner Straße 52 in München (Bürogemeinschaft mit dem Bundesverband Kamera BVK und der Vereinigung Deutscher Opernchöre VdO)
1999
- 25. Mitgliederversammlung, 23./24. Januar 1999
- Vorstandswahlen: Eberhard Hauff, Stefan Meuschel und Volker Maria Arend (geschäftsführend); Peter Carpentier, Uwe Janson, Patricia Leray, Vivian Naefe, Monika Schopp, Wolfgang Storch, Maria Theresia Wagner und Bettina Woernle.
- Gäste bei der Jahresversammlung: Allan King und Pamela Brand von der Directors Guild of Canada DGC, Werner Zeindler und Jon-Peider Arquint vom Verband Filmregie und Drehbuch Schweiz, Wolfgang Glück und Michael Kreihsl vom Verband der Filmregisseure Österreichs, Dr. Alois Hawlik und Susanne Freund vom Österreichischen Regieverband TV
- Veranstaltung des 2. Berliner Urheberrechts-Symposiums “Kultur ist nicht umsonst” (6. März 1999) gemeinsam mit den Urheber-Verwertungsgesellschaften und Berufsverbänden
- Veröffentlichung des RegieGuide ’99/00
- Rechtsanwältin Katja Kinzebach wird Mitte des Jahres Geschäftsführerin des BVR
- Der BVR tritt dem Deutschen Kulturrat bei
- Verabschiedung der “Declaration de Bastia” gemeinsam mit den FERA-Regieverbänden (20. November 1999). Schwerpunkt ist die Forderung an EU und WTO, nationale Kulturförderungs- und Subventionierungsmaßnahmen nicht als Wettbewerbsverzerrung oder -behinderung zu diskriminieren
1998
- 24. Mitgliederversammlung, 10./11. Januar 1998
- Gäste bei der Jahresversammlung: die ranghöchsten Vertreter der Directors Guild of America (DGA), Jack Shea (Präsident) und Jay D. Roth (Geschäftsführender Direktor)
- Veranstaltung mit dem VDD Verband Deutscher Drehbuchautoren am 27. Mai 1998 in Köln: “Verhinderte Partner – oder: Haben sich Autoren und Regisseure etwas zu sagen?”
- Podiumsdiskussion mit dem VDD im Rahmen des Münchner Filmfestes: “Die Zukunft des Fernsehens und deren Auswirkung auf die Kreativen”
- Der BVR entsendet Volker Maria Arend zur Mitgliederversammlung der Directors Guild of Canada (DGC) in Toronto und zum ersten International Directors Guilds Meeting in Australien
1997
- 23. Mitgliederversammlung, 11./12. Januar 1997
- Vorstandswahlen: Eberhard Hauff, Stefan Meuschel und Volker Maria Arend (geschäftsführend); Uwe Janson, Christa Mühl, Vivian Naefe, Wolfgang Storch, Bettina Woernle, Helga Tölle (Synchronregisseure und -autoren) sowie Monika Schopp und Michaela Wilke-Holtheide (Fachgruppe Regieassistenz/Continuity)
- Gastredner bei der Jahresversammlung: Rechtsanwalt Gerhard Pfennig (Geschäftsführender Vorstand der VG Bild-Kunst) über den Stand der europäischen Medienpolitik im Hinblick auf neue Technologien
- Umzug des BVR in die Kaiserstraße 39 in München (Constantin-Haus) in Bürogemeinschaft mit dem BVK Bundesverband Kamera und der VdO Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer in der DAG
- Teilnahme von Stefan Meuschel, Volker Maria Arend und RA Dr. Florian Prugger am Artists Rights Symposium der Artists Rights Foundation of America in Los Angeles sowie einer Sitzung der A.I.D.A.A.
- Veröffentlichung des Regie Guide ’97/98
- Wolfgang Storch, Repräsentant des Regieverbands, wird zu einem der drei stellvertretenden FERA-Vorsitzenden gewählt
1996
- 22. Mitgliederversammlung, 13./14. Januar 1996
- Auswertung der Regiegagen-Umfrage des Verbands
- Rechtsanwalt Gerhard Pfennig referiert als Gastredner über Aktuelles aus der VG Bild-Kunst
- Round-table-Gespräch mit Regisseuren, Drehbuchautoren und Kameraleuten zum Thema “Wie wird am Medienstandort Deutschland in Zukunft kreative Arbeit möglich sein?”
- Einigung mit Gewerkschaften und Produzentenverbänden auf die ab Januar 1996 rückwirkend geltenden Tarifverträge für Film- und Fernsehschaffende. Das Continuity ist zum ersten Mal als eigene Berufsposition in der Gagentabelle aufgeführt
- Rechtsanwalt Dr. Florian Prugger von der Münchner Kanzlei Fette, Schmitz-Rathsfeld, Prugger wird neuer Justitiar des BVR
- Diskussionsrunde zum Thema “Gewaltdarstellung in Film und Fernsehen” im Rahmen der Jahresversammlung der Fachgruppe Regieassistenz/Continuity
1995
- 100 Jahre Film – 20 Jahre Bundesverband Regie
- 21. Mitgliederversammlung, 13./14. Januar 1995
- Jubiläumsempfang im Dachgarten des Bayerischen Hofs mit BVR-Mitglied Krzysztof Zanussi
- Vorstandswahlen: Eberhard Hauff, Stefan Meuschel und Volker Maria Arend (geschäftsführend); Dr. Christina von Braun, Nina Grosse, Thomas Hartwig, Christa Mühl, Wolfgang Storch, Helga Tölle; sowie Birgitta Nübel und Monika Schopp (Fachgruppe Regieassistenten)
- Gastredner der Mitgliederversammlung: Yvon Thiec, Délegué général Eurocinema, Brüssel, referiert über die europäische Film- und Fernsehpolitik
- Autorensymposium “Auf der Medienautobahn – Urheber im Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit” unter der Schirmherrschaft von Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger in Berlin; der BVR ist Mitveranstalter
- Veröffentlichung des RegieGuide ’95/96
- BVR-Vertreter treffen sich mit 12 Agenturen, die auch Regisseure vertreten. Ziel: die arbeits- und urheberrechtlichen Besonderheiten des Regievertrages zu erläutern und so eine bessere Durchsetzung der Regisseursinteressen zu erreichen
1994
- 20. Mitgliederversammlung, 22./23. Januar 1994
- Präsentation des neu entwickelten “Cineon Digital Systems”
- Der Bundesverband Regie verabschiedet den Muster-Regievertrag, der von den drei Produzentenverbänden im weiteren Verlauf des Jahres als “Kriegserklärung” gewertet wird
- RA Andreas Seeck wird neuer Justitiar des BVR
1993
- 19. Mitgliederversammlung, 23./24. Januar 1993
- Gast: Prof. Dr. Bazon Brock (Universität Wuppertal) referiert über “Das Fernsehen und der Wandel des Kulturbegriffs”
- Satzungsänderung: Die 153 Regieassistent(inn)en und Continuities erhalten den Status ordentlicher Mitglieder
- Vorstandswahlen: Eberhard Hauff, Stefan Meuschel, Volker Maria Arend (geschäftsführend); Dr. Christina von Braun, Nina Grosse, Thomas Hartwig, Evelyn Schmidt, Wolfgang Storch, Helga Tölle sowie Bettina Förg und Sabine Riedrich (Fachgruppe Regieassistenten)
- Rechtsanwältin Margarethe Deiseroth-Gores wird Ehrenmitglied des Regieverbands
- Veröffentlichung des zweiten RegieGuide (‘93/94)
- Der Regieverband appelliert gegen den Werteverlust im Fernsehen
- Der Regieverband wird Mitglied des europäischen AV-Urheberverbands A.I.D.A.A. (L’Association International des Auteurs de l’Audiovisuel, gegründet im März 1985)
1992
- 18. Mitgliederversammlung, 25./26. Januar 1992
- Gastredner: Rechtsanwalt Gerhard Pfennig (VG Bild-Kunst)
1991
- 17. Mitgliederversammlung, 26./27. Januar 1991
- Referenten: Rechtsanwalt Gerhard Pfennig (VG Bild-Kunst) und Joao Correa (Generalsekretär der FERA)
- Vorstandswahlen: Eberhard Hauff, Stefan Meuschel und Frank Strecker (geschäftsführend); Dr. Christina von Braun, Thomas Hartwig, Klaus E. Laurien, Wolfgang Storch sowie Bettina Förg (Fachgruppe Regieassistenten)
- Gemeinsam mit den anderen Film-Berufsverbänden ruft der Bundesverband Regie zur Solidarität mit den Kollegen aus der ehemaligen DDR auf
- Veröffentlichung des ersten RegieGuide
- Die Verleihung des Deutschen Darstellerpreises wird bis auf weiteres ausgesetzt
1990
- 16. Mitgliederversammlung, 14. Januar 1990
- Themen: EG-Fernsehrichtlinie, VG Bild-Kunst, Tarifpolitik
- Diskussion mit Heinz Ungureit und anderen Programmverantwortlichen des ZDF über den “Aufruf der Regisseure”, das deutsche Fernsehspiel und seine Redakteure
- Regionale Mitgliederversammlungen in Berlin und Köln für die inzwischen 373 Regisseure und 141 Regieassistenten des BVR
- Workshop “Fernsehspiel” mit Heinz Ungureit und ZDF-Redakteuren im März 1990
- Verleihung des Deutschen Darstellerpreises an Lena Stolze und Ulrich Mühe; Nachwuchspreis an Anja Franke und Uwe Bohm
1989
- 15. Mitgliederversammlung, 22. Januar 1989
- Diskussionsthemen: RegieGuide, Deutscher Darstellerpreis, Fortschreibung der Regievertragsnormen
- Rechtsanwalt Gerhard Pfennig referiert über die Ausschüttungen der VG Bild-Kunst
- Vorstandswahlen: Eberhard Hauff, Stefan Meuschel und Frank Strecker (geschäftsführend); Dr. Christina von Braun, Rolf Hädrich, Thomas Hartwig, Klaus E. Laurien, Wolfgang Storch sowie Susanne Schlaepfer (Fachgruppe Regieassistenten)
- Veröffentlichung einer Resolution gegen den “Ausverkauf” des deutschen Urheberrechts (zusammen mit der AG Neuer Deutscher Spielfilmproduzenten und der VG Bild-Kunst)
- Veröffentlichung der 3. Ausgabe des Guides “Regie-Assistenz und Continuity”
- Verleihung des Deutschen Darstellerpreises an Hannelore Hoger und Otto Sander; Nachwuchspreis an Dana Vavrova und Michael Roll
1988
- 14. Mitgliederversammlung, 17. Januar 1988
- Der Bundesverband Regie zählt jetzt über 500 Mitglieder
- In einem “Aufruf der Regisseure” wendet sich der BVR öffentlich gegen “Vorzensur” und das “Diktat der Mittelmäßigkeit” bei der Herstellung von öffentlich-rechtlichen Fernsehfilmen
- Verleihung des Deutschen Darstellerpreises an Marianne Hoppe und Hans Korte; Nachwuchspreis: Claudia Messner und Martin May
- Eine Abordnung des BVR diskutiert mit den ZDF-Vertretern Prof. Dieter Stolte (Intendant), Heinz Ungureit (Fernsehspiel) und Oswald Ring (Programmdirektor) über den “Aufruf der Regisseure”, Gagen, Tarifverträge und die Situation des deutschen Fernsehspiels
1987
- 13. Mitgliederversammlung, 18. Januar 1987
- Referent: Rechtsanwalt Gerhard Pfennig (VG Bild-Kunst)
- Themen der Diskussion: Filmverwertungsgesellschaften und die internationale Vereinigung A.I.D.A.A.
- Vorstandswahlen: Eberhard Hauff, Tom Toelle und Stefan Meuschel (geschäftsführend); Ulrich Edel, Hans-Peter Kaufmann, Peter Lilienthal, Uschi Reich, Frank Strecker sowie Susanne Schlaepfer (Fachgruppe Regieassistenten)
- Umzug der BVR-Geschäftsstelle in die Adelheidstraße 7, München-Schwabing (Bürogemeinschaft mit dem BVK Bundesverband Kamera)
- Kooperationsvereinbarung des BVR mit der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft DAG, die den Abschluß von Kollektivverträgen für Regisseure und Regieassistenten durch die DAG-Tarifkommission ermöglicht
- Verabschiedung der neuen Berufsbilder “Regieassistenz im Fernseh- und Filmbereich” und “Continuity/Script”
- Veröffentlichung der Broschüre “Regie-Assistenten ’87”
- Verleihung des Deutschen Darstellerpreises an Senta Berger und Udo Samel; Nachwuchspreis: Annette Uhlen und Dominik Raacke
1986
- 12. Mitgliederversammlung, 19. Januar 1986
- Rechtsanwalt Gerhard Pfennig (VG Bild-Kunst) referiert über Urheber- und Leistungsschutzrechte und die Verwertungsgesellschaften
- Verleihung des Deutschen Darstellerpreises an Sissy Höfferer und Mario Adorf; Nachwuchspreis: Leslie Malton und Dietmar Bär
1985
- 10 Jahre Bundesverband Regie
- 11. Mitgliederversammlung, 27. Januar 1985
- Vorstandswahlen: Eberhard Hauff und Tom Toelle (geschäftsführend); Ulrich Edel, Alexandra von Grote, Klaus E. Laurien, Stefan Meuschel, Norbert Schultze jr. und Jan Fantl (Fachgruppe Regieassistenten)
- Satzungsänderung: Die Mitglieder der Fachgruppe Regieassistenten können nun außerordentliche Mitglieder des BVR werden
- Podiumsdiskussion zum Thema “Die neuen Medien und die Künstler”
- Verleihung des Deutschen Darstellerpreises an Marita Breuer und Götz George; Nachwuchspreis: Anja Jaenicke und Uwe Ochsenknecht
- Erfahrungsaustausch des BVR-Vorstands mit John Steinmetz von der DGA Directors Guild of America
1984
- 10. Mitgliederversammlung, 15. Januar 1984
- Themen: Aktueller Stand der Medienpolitik, Verwertungsgesellschaft für Filmrechte, Beitritt zur VG Bild-Kunst, Deutscher Darstellerpreis
- Rechtsanwältin Margarethe Deiseroth-Gores wird neue Justitiarin des BVR
- Die Fachgruppe Regieassistenten gibt zum ersten Mal ein Handbuch “Regieassistenten” heraus, den Vorläufer des späteren RegieGuide
- Der BVR wird Mitglied der FERA, in der sich Regieverbände aus 23 Ländern Europas zusammengeschlossen haben
- Verleihung des Deutschen Darstellerpreises (erstmals beim “Filmfest München”) an Rosel Zech und Gerhard Polt; Nachwuchspreis: Sunnyi Melles und Claude Oliver Rudolph
1983
- 15. Januar 1983: Bei der Verleihung der deutschen Darstellerpreise hält Dr. Günter Rohrbach eine Rede über “Die verhängnisvolle Macht der Regisseure”. Die damit ausgelöste Kontroverse mündet am 2. März 1983 in einer Diskussionsveranstaltung über Rohrbachs Thesen
- 9. Mitgliederversammlung, 16. Januar 1983
- Referent: Dr. Klaus Müller-Neuhof vom Deutschen Videoinstitut
- Weitere Themen: Verwertungsgesellschaft für Filmrechte, Beitritt zur VG Bild-Kunst, Fachgruppe Regieassistenten, Europäischer Regieverband FERA
- Vorstandswahlen: Eberhard Hauff und Tom Toelle (geschäftsführend);
- Verleihung des Deutschen Darstellerpreises an Eva Mattes und Armin Mueller-Stahl; Nachwuchspreis: Irene Clarin und Werner Stocker
- Umzug des BVR ins ARRI-Haus in der Türkenstr. 91 in München-Schwabing
1982
- “Das deutsche Fernsehen – unsere gemeinsame Zukunft und Verantwortung” – Diskussion zwischen Regisseuren und Programm-Machern am 9. Januar 1982
- 8. Mitgliederversammlung, 10. Januar 1982
- Themen: Urheber- und Leistungsschutzrechte, Fachgruppe für Synchronautoren und –regisseure, Rolle der Regieassistenten
- Verleihung des Deutschen Darstellerpreises an Jutta Lampe und Günter Lamprecht; erstmals Nachwuchspreis für Darsteller, von denen die Regisseure hoffen, dass sie “zu den großen Namen von morgen zählen”: erste Preisträger sind Susanne von Borsody und Heinz Hoenig
1981
- 7. Mitgliederversammlung, 11. Januar 1981
- Referenten: Rechtsanwalt Dr. Norbert Kückelmann und Stefan Meuschel (DAG); Thema: Urheber- und Leistungsschutzrechte, Vertrags-Grundsätze
- Vorstandswahlen: Eberhard Hauff und Tom Toelle (geschäftsführend); Peter F. Bringmann, Marianne Lüdcke, Eberhard Pieper und Dieter Wendrich
- Verleihung des Deutschen Darstellerpreises an Barbara Sukowa und Rolf Zacher
1980
- 6. Mitgliederversammlung, 13. Januar 1980
- Referenten: Stefan Meuschel (DAG) und Rechtsanwältin Margarethe Deiseroth-Gores; Thema: Urheber- und Leistungsschutzrechte, Regievertrags-Grundsätze
- Arbeitsseminar zum Thema “Regieassistenz in der Fernseh- und Filmproduktion”
- Beschluss der Mitgliederversammlung, Regieverträge – zur Durchsetzung der Grundnormen – nur noch über Rechtsanwälte abzuschließen
- Öffentliche Erklärung des BVR: “Schluss mit dem Vertragsdiktat der Rundfunkanstalten – Regisseure fordern Anerkennung des Urheberrechts”
- Verleihung des Deutschen Darstellerpreises an Katharina Thalbach und Otto Sander
1979
- 5. Mitgliederversammlung, 14. Januar 1979
- Themen: Gründung einer Fachgruppe Regieassistenz, Vertrags-Grundsätze, Vergütungsrichtlinien
- Vorstandswahlen: Herbert Ballmann, Rainer Erler, Eberhard Hauff, Dr. Eberhard Itzenplitz, Dr. Heinz Liesendahl, Hans-Peter Kaufmann, Eberhard Pieper
- Verleihung des Deutschen Darstellerpreises an Erika Skrotzki und Bruno Ganz
1978
- 4. Mitgliederversammlung, 7. Januar 1978
- Themen: Ermächtigung des Vorstands zum Abschluß von Wahrnehmungsverträgen, Vertrags-Grundsätze, Vergütungsrichtlinien
- BVR initiiert Regie-Treffen bei den Berliner Filmfestspielen, u.a. mit Sergio Leone und Manuel Gutierrez Aragón
- Elke Haenecke nimmt ihre Tätigkeit in der Geschäftsstelle auf
- Verleihung des Deutschen Darstellerpreises an Katja Rupe und Jürgen Prochnow
- Abschluss einer Tarifgemeinschaft mit der Bundesfachgruppe Bühne, Film, Fernsehen in der DAG. Damit kann der BVR an allen Tarifverhandlungen in Deutschland teilnehmen
- Fachseminar “Fernsehproduktion” mit Produktionschefs, Produzenten und Produktionsleitern
1977
- 3. Mitgliederversammlung, 15. Januar 1977
- Referenten: Heinz Ungureit und Hans Abich
- Vorstandswahlen: Herbert Ballmann, Helmut Dietl, Rainer Erler, Eberhard Hauff, Dr. Eberhard Itzenplitz, Peter Schulze-Rohr, Ula Stöckl
- Arbeitstagung “Rettet das deutsche Programm – Aufrechterhaltung und Verbesserung der Produktionsstruktur im Medienbereich Fernsehen”
- Werkstattgespräch mit ZDF-Redakteuren über Probleme in der Zusammenarbeit von Regie und Redaktion bei Produktionen
- Der Bundesverband Regie initiiert den “Deutschen Darstellerpreis” für die herausragendste schauspielerische Leistung des vergangenen Jahres. Preissymbol ist ein Bronzeguß der originalen Chaplin-Schuhe “als Symbol für das Beschreiten eines schweren, aber von Erfolg gekrönten Berufsweges”. Erste Preisträger: Edith Clever und Tilo Prückner
1976
- 2. Mitgliederversammlung, 10. Januar 1976
- Referenten: Dieter Lattmann, MdB, über die Situation freier Mitarbeiter; Manfred Purzer (FFA) über die Projektförderung und Dr. Günter Rohrbach (WDR) über Coproduktionen Film/Fernsehen
- Weitere Themen: Zukünftiger Honorarrahmen; Tarif-, urheber- und sozialrechtliche Probleme der Regisseure
- Diskussion mit Harald Ingensand von der ZDF-Verwaltung sowie Vertretern der ZDF-Honorarabteilung über die Stellung der Regisseure als Urheber sowie tarifvertragliche Fragen (erstes Gespräch des BVR mit offiziellen Vertretern einer Sendeanstalt)
- Fachgespräch mit Dr. Peter Glotz (Staatssekretär im Bildungs- und Wissenschaftsministerium) über das Berufsbild sowie die urheberrechtliche und wirtschaftliche Situation der Regisseure
- Bundeskanzler Helmut Schmidt empfängt Vertreter von Mediengewerkschaften und Berufsverbänden zu einem Meinungsaustausch. Abgeordneter des BVR: Rainer Erler
1975
- Gründung des “Bundesverbands der Fernseh- und Filmregisseure in Deutschland e.V.” am 11. April 1975 in der Bavaria-Kantine. Vorangegangen war ein Zusammenschluss zur “Interessengemeinschaft der Fernsehregisseure”
- 1. Mitgliederversammlung, 10. Mai 1975 – 30 Mitglieder
- Themen: Verabschiedung der Satzung, Probleme der Regisseure bei der Vertragsgestaltung, Möglichkeiten des Anschlusses an eine Gewerkschaft
- Wahl des Gründungsvorstands: Helmut Dietl, Rainer Erler, Eberhard Hauff, Dr. Eberhard Itzenplitz, Peter Schulze-Rohr, Klaus Überall, Franz Peter Wirth
- Justitiar des BVR wird Rechtsanwalt Dr. Manfred Bohlig (Kanzlei Prof. Preu, Dr. Bohlig & Partner)
- Einrichtung der Geschäftsstelle in der Seestraße 14 in München
- 26. Juni 1975: Auf einer Pressekonferenz in München stellt der Bundesverband Regie seine Arbeit der Öffentlichkeit vor
- Erste Ausgabe des Mitglieder-Newsletters “Regie-Informationen” im Dezember